Im November 1990 lernten sich Thomas Forrer und Niklaus Brügger an der Lokführer-Ausbildung SBB kennen. Die beiden Lokführer-Anwärter wurden von der Ausbildungsleitung der SBB, welche die Sitzordnung vor Schulbeginn festlegt (!), zufällig zu Sitznachbarn platziert. Schnell zeigte sich, dass gemeinsame Interessen sowie vielfältiges Spezialwissen vorhanden waren. Das breit gefächerte, überdurchschnittliche Bahnwissen und der intensive Kommunikationsaustausch untereinander blieben dem damaligen Oberlokführer (OLF) und der gesamten Klasse nicht verborgen. Daraus resultierte schliesslich, dass die beiden die Ämter von Klassenchef und Sekretär übernehmen mussten, bezw. durften. Während der Lokführer-Ausbildung gehörten mehrere Besuche des Ausbildungszentrums "Löwenberg" zum Pflichtstoff. Dort wurden zum einen Fahrten auf Führerstand-Simulatoren durchgeführt, zum anderen, vorwiegend für Fahrdienstleiter, auf einer Modelleisenbahnanlage und mehreren Stellwerken ein authentischer Fahrbetrieb geübt.